Neues Urteil zu Windenergie und Rotmilan

Endlich mehr Klarheit zum Thema Vogelschutz und Windenergie

Rotmilan

Folgender Auszug aus dem Urteil des VG Minden vom 10. März 2010:

"Die Mehrzahl der Veröffentlichungen (redakt. Anmerkung: zum Rotmilan) berichtet jedoch von keinen oder nur geringen Auswirkungen. Für die potenziell betroffenen Arten sei somit von einer geringen Empfindlichkeit gegenüber Windkraftanlagen auszugehen. Zwar werde in letzter Zeit vermehrt davon berichtet, dass der Rote Milan regelmäßig zu nachgewiesenen Schlagopfern gehöre. Die Tatsache eines potenziellen Schlagrisikos könne jedoch im Sinne der Eingriffsregelung kaum eine erhebliche Beeinträchtigung darstellen, wenn keine Brut im Nahbereich einer Windkraftanlage vorhanden sei. Es handele sich um potenzielle Beeinträchtigungen, die nahezu an jedem Ackerstandort in Deutschland gegeben seien. Kompensieren lasse sich diese potenzielle Beeinträchtigung nicht. Sie könne aber nicht zu einer Unzulässigkeit des Vorhabens führen, da dann Windkraftanlagen an fast jedem Ackerstandort in Deutschland nicht mehr zulässig wären.“ (VG Minden 11 K 53/09; verkündet am 10. März 2010)


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